Kategorie-Archiv: Aktionen

Danke für Eure Solidarität!

Wir wollen uns bei allen bedanken die gemeinsam mit uns in Stolberg für ein nazifreies Stolberg demonstriert haben. Trotz des schlechten Wetters waren wir laut und konnten den StolberInnen zeigen, dass Widerstand erfolgreich sein kann.

Den Faschisten konnten wir zeigen, dass wir ebenso schnell wie konsequent auch nach Aachen kamen um ihnen den Weg zu versperren. So hatten die Faschisten heute nicht viel zu lachen, denn überall wo sie standen waren auch AntifaschistInnen die den Nazis keinen Raum ließen. Die Enttäuschung war den Nazis deutlich anzusehen und daran werden sie sich in Zukunft gewöhnen müssen.

(Ausführlicher Bericht folgt)

 

Stoppt den Naziterror – auch in Aachen

Anscheinend geht den Faschisten der Glaube aus, dass sie am Wochenende doch noch in Stolberg aufmarschieren können. Nach der Bestätigung des Verbotes durch das OVG Münster, scheinen die Nazis Ersatzpläne zu schmieden. So schreibt die faschistische “Die Rechte” Aachen und Heinsberg auf ihrer Homepage “Am Samstag ist Aachen auch ohne Demonstration eine Reise Wert, haltet ihn euch frei!”. Auch wenn dies wie ein Werbeslogan einer Reisegesellschaft klingt, haben wir es hier vielmehr mit einer offenen Drohung zu tun. Die Faschisten wollen anscheinend einmal mehr auf eine Niederlage mit Gewalt reagieren. Aus diesem Grund ist am Samstag wichtig, dass alle die Augen und Ohren offen halten und Naziaktivitäten sofort dem Infotelefon von Stolberg Nazifrei (01789709370) melden. Gemeinsam können wir die Faschisten stoppen, egal wo sie ihren Terror verbreiten wollen!

ANREISE!

Liebe NazigegnerInnen,

Es erfolgt eine wichtige Nachricht für den 6. April.

Aus Sicherheitsgründen möchten wir alle bitten nicht selbstständig nach Stolberg zu reisen, sondern die von uns angegebenen Abfahrtstreffpunkte in Ihrer Stadt zu nutzen. Es ist nicht sicher, wie die Faschisten sich in Stolberg bewegen werden, deshalb möchten wir nicht, dass Einzelpersonen zu Angriffsflächen werden.

Für Aachen gilt der Treffpunkt 9 Uhr am Aachener Hauptbahnhof!

Hier nun die wichtigen Nummern und Adressen für Samstag:
Infotelefon: 0178 9709370
Ea: 0176 65411488
Ticker: twitter.com/afab_ac

Die Rechte in Aachen – Widerstand ist nötig

Wie die Polizeibehörde mitteilt, will die faschistische Partei Die Rechte am Samstag, 16. März um 12 Uhr am Theaterplatz eine Kundgebung abhalten. Dagegen muss protest gezeigt werden. Wir rufen dementsprechend alle Aachener Bürger auf sich den Theaterplatz einmal genauer anzuschauen am Samstag.

Das die Polizei keine Möglichkeit hatte die Veranstaltung der Nachfolgeorganisation der verbotenen Kameradschaft Aachener Land zu verbieten, zeigt einmal mehr, dass wir uns nicht auf ein mögliches Verbot der Aufmärsche im April verlassen können. Aus diesem Grund rufen wir weiterhin auf, am 6. April sich mit einer großen Demonstration den Nazis in den Weg zu stellen.

Antifaschistischer Info-Spaziergang durch Stolberg

Das regionale Bündnis ‘Stolberg Nazifrei’ wird erneut im Vorfeld der angekündigten Naziaufmärsche auf Information der Öffentlichkeit setzen. Am 23. März findet deshalb in Stolberg ein antifaschistischer Info-Spaziergang statt. Treffpunkt ist um 13 Uhr am Kaiserplatz in Stolberg.

Alle Stolberger BürgerInnen sind eingeladen, sich zu beteiligen. Im Rahmen der angemeldeten Aktion werden Informationen und Plakate an Passanten und die Stolberger Geschäftsleute verteilt.
Informiert wird über die Proteste gegen die regional agierenden Nazis, die am 5. und 6. April wieder in Stolberg ihren menschenverachtenden Hass verbreiten wollen.
Unklar ist derzeit, ob die polizeilichen Verbotsbemühungen gegen die Anmeldungen der ‘Rechten’ Bestand haben werden. Allzu oft haben Gerichte Naziaufmärsche in buchstäblich letzter Minute genehmigt. Deshalb wollen sich die Antifaschisten des Bündnisses ‘Stolberg Nazifrei’ lieber auf den gemeinsamen Protest aller Nazigegner verlassen.
Im besten Fall können wir den Erfolg feiern, dass auch in Stolberg wirklich kein Platz für Rassisten ist. Erfreulicherweise arbeiten in diesem Jahr das ‚Stolberger Bündnis‘, das regionale Bündnis ‚Stolberg Nazifrei‘ und der DGB in Aachen bei den Vorbereitungen gut zusammen. So werden insbesondere die Anmeldungen der Protestzüge am Samstag, 6. April eng koordiniert.
Wir sind sicher, dass ein mittlerweile vorliegendes Urteil des OVG Münster die Zusammenarbeit der Bündnisse erleichtert. Das im Jahr 2011 geplante Blockadetraining und der Blockade-Protest gegen Naziaufmärsche wurden, auch nach dem Buchstaben der Gesetze, für rechtmäßig erklärt. Hingegen wurde die polizeiliche Versammlungsbehörde vom Oberverwaltungsgericht deutlich darauf verwiesen, mit ihrerseits rechtswidrigen Auflagen den Protest gegen Nazis behindert zu haben. Das antifaschistische Bündnis wird sich auch weiter für aktiven Protest und  soweit notwendig für legitime Formen des zivilen Ungehorsams stark machen.

Refugees are welcome, racists are not

Am 16. März will die rassistische ProNRW Partei in Aachen Eilendorf gegen Flüchtlinge hetzen.

Wir wollen dabei nicht wegschauen, sondern aktiv eingreifen und deutlich zeigen, dass Rassismus keinen Platz hat in unserer Gesellschaft, deshalb rufen wir zur Teilnahme an der Kundgebung um 13.30 Uhr an der Hansmannstraße auf.

Terminverschiebung Roma-Gedenken

Die verantwortlichen Gruppen (Gruppe Z, Stolberger Bündnis, VVN/BdA Aachen) teilen mit:

Aufgrund des Winterwetters und damit verbundener technischer Probleme müssen wir unsere Veranstaltung um zwei Wochen verschieben! Das Fundament und das Mahnmal selbst benötigen unter den derzeitigen Witterungsbedingungen länger zur Fertigstellung/Installation als geplant. Wir bitten um Ihr/euer Verständnis für die kurzfristige Terminänderung.

Neuer Termin für die Gedenkfeier zum 70. Jahrestag der Roma-Deportation mit
Einweihung des neuen Roma-Mahnmals ist:

Sonntag, 17. März 2013, 15.00 Uhr,

am Hauptbahnhof Stolberg (Gustav-Wassilkowitsch-Platz).

Blockaden sind legal!

Stolberg Nazifrei informiert Stolberger Bevölkerung

Mehrere AktivistInnen informierten die Stolberger Bevölkerung über die rechtliche Lage von Blockaden. In der Vergangenheit hatte die Polizeiführung immer wieder versucht das Bündnis zu kriminalisieren und den StolbergerInnen das Recht auf eine friedliche Blockade abzusprechen. Dies ging soweit, dass die Polizeibehörde gegen ein Blockadetraining 2011 Auflagen erließ, die das Training praktisch unmöglich machten. Dagegen hatte der Anmelder des Trainings Klage eingereicht. Während die Aachener Justiz einmal mehr bewies, dass sie Hand in Hand mit der Polizeiführung geht, gab das Oberverwaltungsgericht Münster den NazigegnerInnen recht.

Das Gericht urteilte, dass nicht nur die Auflagen der Polizei unrechtmäßig waren, sondern das Blockaden gegen Naziaufmärsche bis zu einem bestimmten Grad rechtmäßig sind und keinen Verstoß gegen die Versammlungsfreiheit darstellen. Damit wurde die Polizeiführung lügengestraft, da diese über Jahre in Stolberg verbreitet hatte, dass Blockaden illegal seien.

Für die Stolberger erweitern sich damit die legalen Möglichkeiten endlich den Naziaufmarsch in ihrer Stadt zu beenden. Dazu wollten auch die AktivistInnen am Samstag die Menschen motivieren. In einem Flyer wurden dazu die zentralen Argumente für Zivilen Ungehorsam genannt. Die Aktion soll wiederholt werden, damit noch mehr StolbergerInnen den Mut fassen, sich den Faschisten am 6. April in den Weg zu stellen.

Folgender Text wurde am Samstag in Stolberg verteilt:

Im Jahr 2011 überzog die Aachener Polizeibehörde ein angemeldetes
Blockadetraining mit Auflagen, die ein Training unmöglich machten.
In diesem Jahr sind wir wieder da, um erneut zu zeigen, dass Blockaden nichts Illegales sind. Im Gegensatz zu damals haben wir nun das Urteil des Oberverwaltungsgerichts Münster, das die Polizeibehörde ausdrücklich
tadelte. Die Auflagen waren unrechtmäßig und das Gericht bestätigte, dass
Blockaden gegen Naziaufmärsche nicht grundsätzlich einen Verstoß gegen das
Grundgesetz darstellen. Vielmehr tragen Blockaden zur Willensbildung und zum Hinweisen auf Probleme in der demokratischen Gesellschaft bei.
Die jahrelange Diffamierung von NazigegnerInnen durch die Aachener
Polizeiführung muss ein Ende haben. Immer wieder hatte die Polizei die
Stolberger Bevölkerung vor den Nazi-Aufmärschen darüber unterrichtet, dass
Blockaden angeblich illegal seien. Damit hat die Polizei bewusst
Fehlinformationen in die Bevölkerung getragen.
Heute wollen wir zeigen, dass Blockieren unser Recht ist. Legitimer
Widerstand ist möglich und auch in Stolberg rechtlich zulässig.
An alle StolbergerInnen wollen wir die Nachricht verbreiten: Glaubt nicht
alles was die Polizei erzählt, informiert euch! Ihr habt ein Recht auf
Widerstand und ein Recht deutlich zu zeigen, dass Nazis in Stolberg nicht
willkommen sind.

Glaub nicht alles, informier dich!

Am Samstag, 16.02.13 findet in Stolberg ein Blockadetraining statt. Beim letzten Blockadetraining hatte die Polizei dieses mit unerhörlichen Auflagen verhindert. Doch das Oberverwaltungsgericht Münster belehrte die Aachener Polizeibehörde eines besseren.

Demnach hat die Polizeiführung jahrelang Fehlinformationen in der Stolberger Bevölkerung verbreitet. Darum sagen wir, glaubt nicht alles, informiert euch!

Hier die Urteilsbegründung aus Münster

70. Jahrestag der Roma-Deportation

17. März 2013
15:00bis17:00

Wir laden Sie / Euch herzlich ein zur Gedenkfeier zum 70. Jahrestag der Roma-Deportation mit Einweihung des neuen Roma-Mahnmals:

Samstag, 02. März 2013,

15.00 Uhr,

am Hauptbahnhof Stolberg.

Am 2. März 1943 wurden 37 Stolberger Roma vom Hauptbahnhof aus nach Auschwitz deportiert. Zu ihrem Gedenken errichteten wir 1995 in Eigeninitiative ein Mahnmal in Form eines großen „Zigeunerrads“. Achtzehn Jahre lang war es ein Ort des Gedenkens an die Opfer, ein Ort der Erinnerung an den rassistischen Wahn und die Mordlust der Nazis.

Doch nagte der Zahn der Zeit an dem hölzernen Mahnmal, es wurde Zeit für ein neues, beständigeres. Der Bildhauer und Steinmetz André Hennecken hat in es aus Naturstein gestaltet, nach unseren Entwürfen. Exakt siebzig Jahre nach der Deportation weihen wir es am Ort des Geschehens feierlich ein.

Fest eingeplant ist eine würdige Anlage um das Mahnmal herum, mit Rundweg und Begrünung. Komplett fertig wird diese nach dem Umbau der Rhenaniastraße, der in den nächsten Jahren ansteht.

Für die gute Zusammenarbeit und großzügige Unterstützung, die das neue Roma-Mahnmal bereits erfahren hat, möchten wir allen Partnern schon einmal herzlich danken, insbesondere der Stadt Stolberg, der EVS und allen Spendern.

Herzlichst,

Gruppe Z / Stolberg (Zukunft ohne Fremdenhass, Faschismus und Krieg; gegen das Vergessen) und

VVN-BdA, Aachen in Zusammenarbeit mit dem

Stolberger Bündnis gegen Radikalismus