Kurzmitteilung

Faschisten wollen erneut in Aachen am 29. März gegen Migrantinnen und Migranten hetzen.

Verschiedene Gruppen organisieren dagegen Protest. Für aktuelle Infos besucht:

www.afab.blogsport.eu

twitter.com/afab_ac

Deeskalation ist nicht kriminell

Pressemitteilung des Antifaschistischen Aktionsbündnis Aachen zum Prozess gegen eine Antifaschistin.

Am Montag, 20.01.2014 fand am Amtsgericht Eschweiler ein weiterer Prozess gegen eine Nazigegnerin wegen der Blockade gegen den Naziaufmarsch 2012 in Stolberg statt.
Die Nazigegnerin sollte wegen ihres deeskalierenden Verhalten verurteilt werden. Vor Ort von der Polizei als positiv gewertet, sollte sie nun für ihr Engagement bestraft werden.
Auch für den Richter und die Staatsanwältin war die Beschuldigung fragwürdig, beide wären bereit gewesen den Prozess einzustellen. Eine Einstellung hätte die Angeklagte aber nicht freigesprochen von den unhaltbaren Vorwürfen. Sie und ihr Anwalt ließen sich nicht auf dieses Angebot ein, weil dies eine Kriminalisierung von Deeskalation inbegriffen hätte. Zurecht wieß die Nazigegnerin in einer Erklärung daraufhin, dass eine solche Kriminalisierung von zivilgesellschaftlichem Engagement dazu führen würde, dass niemand mehr bereit wäre sich für eine Deeskalation bei Veranstaltungen einzusetzen. Die Zunahme von Gewalt wäre die Folge und die logische Konsequenz des staatlichen Versagens.
Aus diesem Grund wurde der heutige Prozess vertagt, da für alle Nazigegner feststeht, dass nur ein Freispruch in Frage kommt.

Kurzmitteilung

Auch 2014 wollen wir zeigen, dass wir Nazis nicht in Ruhe marschieren lassen. Wir rufen aus diesem Grund erneut zu Gegenprotesten auf.

Den Aufruf 2014 können sie nun auf unserer Homepage lesen und ebenfalls unterstützen, nutzen sie dazu das Formular unter dem Aufruf oder schicken sie uns eine Email an: stolbergnazifrei@yahoo.de.

Wenn sie den Aufruf oder das aktuelle Plakat downloaden möchten, können sie dies auf unserer Materialseite machen.

Auf geht es, Stolberg 2014 gemeinsam gegen NS-Trauermärsche und die Kriminalisierung von Nazigegnern!

Stoppt NS-Trauermärsche! Auf nach Remagen!

Wir haben in Stolberg viel Erfahrung mit Trauermärschen, deshalb unterstützen wir mit voller Überzeugung unsere Freunde aus Remagen und rufen dazu auf, sich an den Protesten in Remagen zu beteiligen.

Weiterlesen:

Kurzmitteilung

In den letzten Tagen sind bei einigen NazigegnerInnen Strafbefehle wegen der Blockade 2012 in Stolberg eingegangen.
Diese sind pünktlich zum Ferienbeginn verschickt worden, so dass diejenigen die im Urlaub sind das vierzehntägige Widerspruchsrecht nicht in Anspruch nehmen können.
Auf diese taktischen Tricks des bürgerlichen Staates müssen wir mit Solidarität antworten.
Wenn ihr oder Freunde an den Aktionen 2012 beteiligt wart, dann prüft eure Post, ob ihr einen Brief erhalten habt, schließt euch mit uns kurz und lasst euch von einem Anwalt beraten!

Niemand wird allein gelassen, gemeinsam sind wir stark!

Danke für Eure Solidarität!

Wir wollen uns bei allen bedanken die gemeinsam mit uns in Stolberg für ein nazifreies Stolberg demonstriert haben. Trotz des schlechten Wetters waren wir laut und konnten den StolberInnen zeigen, dass Widerstand erfolgreich sein kann.

Den Faschisten konnten wir zeigen, dass wir ebenso schnell wie konsequent auch nach Aachen kamen um ihnen den Weg zu versperren. So hatten die Faschisten heute nicht viel zu lachen, denn überall wo sie standen waren auch AntifaschistInnen die den Nazis keinen Raum ließen. Die Enttäuschung war den Nazis deutlich anzusehen und daran werden sie sich in Zukunft gewöhnen müssen.

(Ausführlicher Bericht folgt)

 

Stoppt den Naziterror – auch in Aachen

Anscheinend geht den Faschisten der Glaube aus, dass sie am Wochenende doch noch in Stolberg aufmarschieren können. Nach der Bestätigung des Verbotes durch das OVG Münster, scheinen die Nazis Ersatzpläne zu schmieden. So schreibt die faschistische “Die Rechte” Aachen und Heinsberg auf ihrer Homepage “Am Samstag ist Aachen auch ohne Demonstration eine Reise Wert, haltet ihn euch frei!”. Auch wenn dies wie ein Werbeslogan einer Reisegesellschaft klingt, haben wir es hier vielmehr mit einer offenen Drohung zu tun. Die Faschisten wollen anscheinend einmal mehr auf eine Niederlage mit Gewalt reagieren. Aus diesem Grund ist am Samstag wichtig, dass alle die Augen und Ohren offen halten und Naziaktivitäten sofort dem Infotelefon von Stolberg Nazifrei (01789709370) melden. Gemeinsam können wir die Faschisten stoppen, egal wo sie ihren Terror verbreiten wollen!

Bundestag meets Stolberg Nazifrei

Dem Bündnis Stolberg Nazifrei ist es in diesem Jahr gelungen, dass Augenmerk verstärkt auf die Naziaufmärsche in Stolberg zu richten, somit auf das bis jetzt ruhige Hinterland der Faschisten. Nun hat der Aufruf des Bündnisses auch den Bundestag erreicht und damit eine neue Qualität der Mobilisierung. Mit Wolfgang Thierse hat sich ein Mensch zu den Unterstützern gesellt, der schon früh für den Zivilen Ungehorsam gegen Nazis geworben hat. Auch Klagen konnten den überzeugten Nazigegner nicht davon abbringen, sich den Nazis in den Weg zu stellen.

Mit Dr. Gregor Gysi hat das Bündnis einen Unterstützer gefunden, der nicht nur aus politischen Gründen immer schon gegen Nazis kämpft, sondern der es selbst miterlebt hat, wie Faschisten nach 1989/1990 den Osten Deutschlands mit ihren Hassparolen überzogen haben, zum Teil gesponsert durch den Verfassungsschutz, wie der NSU-Skandal immer deutlicher macht. Er weiß, dass Schweigen und Wegsehen nur dazu führt, dass Nazis in Ruhe ihre “Nationalen Zonen” errichten können, deshalb steht auch er immer in forderster Front, wenn es heißt den Nazis keinen Meter zu lassen.

Gerichte müssen entscheiden

Die faschistische Partei “Die Rechte” hat laut Lokalpresse Beschwerde gegen das Urteil des Aachener Verwaltungsgerichtes eingereicht. Dieses hatte das Verbot der Naziaufmärsche am Freitag und Samstag durch die Polizei bestätigt. Es ist leider davon auszugehen, dass die Faschisten einmal mehr am Ende ihre Demonstration bestätigt bekommen. Aus diesem Grund mobilisiert Stolberg Nazifrei weiterhin zu ihrer Demonstration, die große Teile der gewünschten Naziroute sperrt.

Darüber hinaus hat das Bündnis und der DGB ein Eilverfahren angesetzt um gegen die Verkürzung der eigenen Demorouten zu klagen. In einer gemeinsamen Erklärung haben beide Organisationen noch einmal darauf hingewiesen, dass man sich nicht spalten lässt und das es keinen Grund gäbe die Demonstrationen künstlich zu trennen. Die Strategie der Polizei, den Protest in einen guten und einen schlechten zu trennen ist einmal mehr in die Hose gegangen.

ANREISE!

Liebe NazigegnerInnen,

Es erfolgt eine wichtige Nachricht für den 6. April.

Aus Sicherheitsgründen möchten wir alle bitten nicht selbstständig nach Stolberg zu reisen, sondern die von uns angegebenen Abfahrtstreffpunkte in Ihrer Stadt zu nutzen. Es ist nicht sicher, wie die Faschisten sich in Stolberg bewegen werden, deshalb möchten wir nicht, dass Einzelpersonen zu Angriffsflächen werden.

Für Aachen gilt der Treffpunkt 9 Uhr am Aachener Hauptbahnhof!

Hier nun die wichtigen Nummern und Adressen für Samstag:
Infotelefon: 0178 9709370
Ea: 0176 65411488
Ticker: twitter.com/afab_ac